von Alf Proysen/dt. Senta Kapoun (1957) in Gemeinschaftsproduktion des Obelisk-Verlag, Innsbruck und Verlag St. Gabriel, Mödling-Wien.

Auch dieses Buch ist schon so alt, dass es es gar nicht mehr gibt. Dennoch finde ich die Geschichten für 8-jährige Kinder noch immer spannend. Es ist einmal was anderes, als die üblichen Geschichten, die momentan auf dem Markt sind.

Frau Pepperpot ist eine ganz normale Frau. Nur besitzt sie die merkwürdige Eigenschaft, dass sie von Zeit zu Zeit so klein wie ein Pfefferstreuer wird. Daher auch ihr Name.

In dem kleinen Taschenbuch mit 120 Seiten und großer Schrift findet man zehn verschiedene Geschichten, die den Alltag der Frau Pepperpot beschreiben. Sie hängen nicht unbedingt zusammen. Somit kann man jedes Kapitel isoliert lesen.

Zuerst wird Frau Pepperpot kurz beschrieben, wer sie ist und wie sie es schafft trotz ihrer Kleinheit die Arbeit zu Hause zu meistern. Es folgt eine Geschichte, in der ihr ihr Mann hilft einkaufen zu gehen, weil sie wieder einmal so klein geworden ist, dass er sich für sie schämen müsste, wenn sie so die Leute sähen. Doch wie es sein muss, kauft er alles andere ein, nur nicht das, was sie ihm aufgetragen hatte. Ein paar witzige Szenen später, fällt es ihm aber wieder ein. Welch ein Glück! Danach kommt ein kurzer Text, in dem Frau Pepperpots Geburtstagsfest beschrieben wird, immerhin passiert es ihr auch hier, dass sie ihre Freundinnen einlädt, aber sie wieder geschrumpft ist.

Bei der Zeugnisverteilung hilft Frau Pepperpot einem Mädchen, das sehr unglücklich war, weil es in der Schule nichts zu Wege brachte. Doch am letzten Tag durfte es, weil es so viele Fragen beantworten konnte, den Lehrern Kaffe und Kuchen servieren. Da das alles dem Mädchen aber viel zu schwierig war, half ihm die Mini-Frau Pepperpot. Immerhin war sie so klein, dass sie in der Schultasche Platz hatte.

Und so erlebt Frau Pepperpot noch so einige Abenteuer, die aber Gott sei Dank immer gut ausgehen und dennoch für Spaß sorgen. Hin und wieder ist es schon von Vorteil, wenn man so klein ist. 😉

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