Von Andorra ging es schnurstraks nach Spanien, in ein Kuhdorf sondergleichen. 😉

Die Straßen dorthin waren eh ok, aber dann dort in den Ort… die waren so eng, dass selbst „normale“ Autos (3m Länge?) nicht auf einmal um die Kurven kamen. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass es dann mit unserem (5m) auch nicht ganz so einfach war. Und teilweise waren die steil! Ich war nur froh, dass Werner gefahren ist, obwohl ich da auch nervös war. Aber ich glaube, ich war schon zu angeschlagen für solche hochkonzentrierte Fahrten. :/

Endlich fanden wir dann dort hin, wo wir hin mussten – der Ort war zwar klein, aber eben die Straßen so verwinkelt und unlogisch angeordnet, dass es nicht ganz so einfach war die richtige zu finden, noch dazu hieß es „Plaza Mayor“ und das war bei weitem kein großer Platz. 😀 Das Auto musste jedenfalls wo anders geparkt werden und wir spazierten wieder zurück. Die Inhaber dort sprachen überhaupt nur Spanisch, was für uns super war, weil diese Sprache haben wir einfach nicht im Repertoire! Jedenfalls verlangte der Mann den Reisepass von uns und während mein Mann den vom Auto noch holte, kam die Inhaberin und sagte sowas wie: „Nein, nein, bei denen nicht… 4 Zimmer… aussuchen…“ Oder so ungefähr. Sie führte uns dann jedenfalls nach ganz oben und zeigte uns die Räumlichkeiten. 4 Zimmer standen zur Auswahl, aber die Kinder schlafen ja noch nicht alleine. 😉 Also brauchten wir eh nur 2. Eines zum Essen und das andere machten wir zum Schlaflager. 🙂

Nach dem Essen ging das Kleinkind Richtung Tür nach unten, der Ältere sagte nur: „Schuhe anziehen. Mama wir gehen schon runter. Ich finde den Weg alleine und dann kannst du in Ruhe aufräumen.“ 🙂 Oooooooooh, sie werden so schnell erwachsen! 😉 Ich war gerührt, räumte blitzschnell auf und folgte ihnen dann ganz leise um zu sehen, wie sie das meistern. Gut! Sie sind echt schon so selbstständig. *seufz*

Wir spielten noch auf den Straßen (wenige Autos) bis die Kinder ausgetobt waren. Ein paar spanische Kinder hatten Respekt vor unseren Zweien. Aber das machte unseren nichts. 😀 Sie suchten dennoch den Kontakt. 😉

In der Nacht war es sehr heiß! Trotz Ventilator kamen wir zu schwitzen. Ich nutzte auch noch etwas die Zeit nachzuschreiben (ja, man glaub es kaum, aber es ist so viel passiert… und ich nehm mir so wenig Zeit dafür 😀 ). Spät aber doch kam ich dann auch ins Bett. In der Nacht randalierte ein Betrunkener vor unserem Fenster und in der Früh fanden wir einen Gecko im Bad – und das obwohl ausdrücklich keine Haustiere erlaubt waren. 😛 Schnell ein Frühstück – ich mochte gar nix – und dann ab zum Auto. Je schneller wir aus der Unterkunft raus waren, umso lieber war es mir!

Diese schmalen Straßen, auch oft ganz niedrig, ohne Warnungen, mussten nicht überstrapaziert werden mit unserem großen Auto! 😉 Allerdings hatten wir auch noch keine Unterkunft… also ab ins Ungewisse!

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