von Mira Lobe (1972) im Verlag Jungbrunnen, Wien

Ein Kinderbuch und dennoch auch immer wieder für uns Erwachsene ein Denkanstoß, immerhin findet das kleine Etwas zu sich und kann dann doch stolz von sich behaupten: ICH BIN ICH!

Egal was die anderen sagen, egal, dass es nirgends richtig dazugehört, egal, dass ihn viele hänseln und nicht dabeihaben wollen. Es findet heraus, dass es einzigartig ist auf dieser Welt!

Und ist es nicht genau das, was uns in dieser „modernen Gesellschaft“ immer wieder abhanden kommt? Dieses Ich-bin-ich-Gefühl? Egal was die anderen über mich sagen oder denken, ich bin schließlich immer noch ich. Und ICH gehe MEINEN Weg genau so, wie ICH ihn für richtig empfinde (sonst würde ich es ja sicherlich nicht so machen!).

Heutzutage will doch jeder wo „dazugehören“. Ausgeschlossen sein verkraften die wenigsten, beim kleinsten Anzeichen dessen wird schon laut „Mobbing!“ gerufen. Zu Recht? Ja, es ist schlimm, wenn man keine Anschluss hat, nirgendwo dazupasst. Aber sollte einem dabei der „gesunde Hausverstand“ nicht weiterhelfen? Wie viel für-die-anderen-biegen-müssen ist gesund? Wie viele sinnlose Mutproben müssen bestanden werden um dazu zu gehören? Reicht es nicht, wenn ich mich (genau so wie ich bin – und ich BIN nun mal anders, WEIL ich einzigartig bin) gut fühle?

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