Es war einmal…

… ein uns allzubekannter Ort. In diesem Ort gab es seit Jahren eine schöne Volksschule, nicht sehr groß, aber die Kinder hatten einen kurzen Schulweg. Eines Tages trug es sich zu, dass eine Privatschule Interesse bekundete, im selben Ort eine Institution zu eröffnen.

Mit offenen Armen und Ohren genehmigte der Bürgermeister des besagten Ortes dieses Projekt. Er selbst förderte es nur so mit allen Mitteln, sodass die öffentliche Schule schon fast neidisch wurde.

Nach einigen Jahren nun, werden die ersten „Gerüchte“ laut:

  • Die Privatschule steht vor dem Aus, weil sich die Gemeinde das einfach nicht mehr leisten kann.
  • Die Tage der öffentlichen Schule sind gezählt, da die Privatschule alle Kinder abzieht.
  • Erhebt jemand sein Wort gegen die Vorhaben des Bürgermeisters, bekommt er „Schwierigkeiten“ – individuell angepasst an die Bedürfnisse des Jeweiligen. Will jemand sein Haus ausbauen, bekommt er keine Baubewilligung mehr, etc.
  • Tut ein Gemeinderat seine Meinung kund und widerspricht somit dem Bürgermeister, darf er demnächst seinen Sessel räumen.
  • usw.

Jetzt stehen ja bald wieder Wahlen an, jeder erwartet, dass dieser Bürgermeister nicht mehr gewählt wird.

Meine Meinung? Er MUSS so lange Bürgermeister bleiben, bis er aus dem Amt hinausstirbt! Wenn er abdankt, fliegt doch erst recht alles auf! Das kann er sich nicht leisten, dann würde doch jeder sehen, dass da Vieles nicht mit rechten Dingen zugeht, dass die Gemeinde (vermutlich) komplett pleite ist. Woher besagter Bürgermeister immer wieder das Geld auftreibt um über die Runden zu kommen… das ist uns allen ein Rätsel. Allein, wenn man die Kosten der Privatschule nachrechnet – die ja auch die Gemeinde trägt – kann sich das nicht ausgehen. Ist ja alles einsichtig: Da kostet der Schulbesuch mit Ganztagesbetreuung (inkl. Essen) weniger, als die Nachmittagsbetreuung in so manch anderer (öffentlichen) Schule. Hm…

Milchmädchenrechnung.

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