Es ist schon auffallend, wie viele in meinem Verwandten-/Bekanntenkreis nun diese Verdienstmöglichkeit wählen. Gerade junge Mamas kommen mir immer öfters unter, die das „nebenbei“ machen. Und erstaunlich, wie viele Firmen bereits auf dieses Pferd setzen. 😀

In der Hülle kenn ich mich schon fast nicht mehr aus… aber wundert es einen. Wirtschaftsgurus prognostizieren, dass dies das Geschäft des 21. Jahrhunderts sei.

Die staatliche Unterstützung für junge Familien wird immer unattraktiver.

Die (Leistungs-)Gesellschaft verlangt von einer „guten“ Mama gleich wieder arbeiten zu gehen.

Und zum Glück satteln dann viele Mamas um, weil sie FÜHLEN, dass es doch befremdlich ist, das eigene Kind so früh wegzugeben und fremdbetreuen zu lassen.

Ich hatte lange Zeit mit schiefen Blicken zu kämpfen, weil ich doch meinen „sicheren“ „gut bezahlten“ Arbeitsplatz nicht mehr bei der erstbesten Möglichkeit besetzte. Nein, ich habe nun sogar um noch ein weiteres Jahr (unbezahlte) Karenz angesucht. Und ja, die Geschäfte (nebenbei) laufen gut.

Klar, als Alleinverdienerin könnt ich mit meiner Familie davon nicht (über)leben. Aber das war ja auch nie mein Anspruch. Aber ich denke, dass jede Familie ein bisschen Zubrot gebrauchen kann und hier wird man endlich für seinen Einsatz bezahlt. Was ich leiste, verdiene ich. Ich arbeite für mich. Wenn ich nichts tu, bekomm ich halt auch nichts.

Sofort haken da die Skeptiker ein und sagen: Siehste, dann stehst schön blöd da.

Stimmt. Aber wenn ich jeden Tag meine 8h ab“arbeite“ (ob sinnvoll oder nicht), dann bekomm ich auch immer gleich viel bezahlt. Und wenn ich 8h untätig herumsitze (hurra, da freuen sich alle, weil sie fürs „Nixtun“ bezahlt werden) oder eben die Welt rette (naja, da fühlen sich dann eher alle unterbezahlt). Aber wenn ich in meinem Job einfach „nichts mache“, weil es da nichts gibt… welche Perspektive ist das? Die Zeit kann man doch so viel sinnvoller nutzen!

Da „arbeite“ ich lieber nur 2h (weil eben gerade nicht mehr Arbeit da ist), kann aber die restliche Zeit das tun, was ich will! Bei mir gerade oberste Priorität: FAMILIE!

Also liebe „Was, sowas machst du jetzt!?“-Leute: Ich kann machen was ich will. 😉 Ich habe eine Firma gefunden, die – egal welche Fähigkeiten ich mitbringe – mich nimmt, wie ich bin, wo ich mich entfalten kann, meine Talente voll ausleben kann, und wenn ich will mich auch noch ziemlich gut weiterentwickle. 😀 Ich werde wertgeschätzt und anerkannt von einem Team, das sich unterstützt und hochpusht.

So what? Neidisch? Dann denk doch einmal gründlich über deine Perspektiven nach! DU hast die Wahl, und bei der Fülle an Dirketvertrieblern ist mittlerweile bestimmt schon für jeden das Eine dabei, wofür er „brennt“. Nämlich nur dann macht „Arbeit“ Spaß! *ätsch*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.