Nachdem mich mein ewiger Rivale aus Graz daran erinnert hat, dass man sich mit so einem komischen Mannschaftsnamen schon einen Namen machen sollte, meldete ich ganz spontan eine Mannschaft an, zu einem Turnier, von dem ich nur im Vorbeifahren gelesen habe. 😀

Es war das Quattro-Beach-Turnier der JVP Fernitz. Ganz witzig, weil sucht man danach im Internet, findet man diese Seite: http://www.jvp-fernitz.at . Ganz aktuell. 😉

Also musste ich damals herumtelefonieren, um überaupt herauszufinden, wo ich mich anmelden konnte. Ich bekam eine „falsche“ Nummer, zumindest war dieser Herr nicht zuständig, machte aber nichts, er leitete es gerne für mich weiter. 🙂 Hätte ich gleich mal einen Blick ins Ich-lass-mich-freiwillig-ausspionieren-Buch geworfen, wäre ich sicher schneller fündig geworden. 😀 Denn da war auch schon eine „große“ Veranstaltung dazu erstellt.

Da ich zuerst die Mannschaft anmeldete, suchte ich erst kurz davor wirklich Spieler. Was eh immer umsonst ist, sagen doch immer wieder welche ab (siehe auch das Krieglacher Turnier). Und so war es auch diesmal. Gott sei Dank war wieder einmal ein lieber Freund so gut und spielte mit. Denn, am Tag des Turnieres wurde ich ziemlich früh aus dem Bett geläutet. Eine Spielerin meinte, der, der sie abholen sollte, spielt nun gar nicht mit. 😀 Bei mir hat er sich nie wirklich abgemeldet. *seufz* Männer… 😉

Aber wozu hatte ich meine „Reserve“ schon früh genug überredet? 🙂 Eigentlich war er ja mein Favorit. 😀

Dort angekommen – mit dem Auto muss man einen Riesenumweg fahren um direkt dort parken zu können – war die Stimmung gut. Unsere Rivalen waren auch vor Ort, also konnte es nur ein gutes Turnier werden – dachten wir. 😀

Bei der Mannschaftsführerbesprechung wurde uns mehrmals erklärt, dass man mit dem Fuß nur innerhalb des Feldes spielen dürfe und der Ball dabei aber nicht übers Netz darf. Ok? Wir spielen ja eh Volleyball. 😀 1 Satz bis 15 fand ich persönlich ziemlich kurz, aber sie hatte 2 7er-Gruppen eingeteilt. Ich glaub, da bedarf es der Turnierleitung noch etwas an Übung. 😉 Bei 7 Punkten wurde jeweils gewechselt – wie üblich. Aber es kam dann noch etwas anders. 😉

Als 7. Mannschaft in der Gruppe hatten wir gleich als Erstes unsere lange „Pause“. Und dann war es soweit. Der Schiri hatte bereits 2 oder 3 weiße Mischungen intus und war mit den Regeln nicht so sehr betraut. Auch die Zählweise war „gewöhnungsbedürftig“, denn wir hatten 11 Punkte (wenn nicht 12). Kurzes Gespräch: „Wir haben 11 Punkte jetzt, oder?“ – „Ja, es steht eh 10:9.“ Ok! Nachdem er uns min. zweier Punkte beraubte, wurde es eine knappe Partie, aber wir siegten! 🙂 Wir sind halt doch die Besseren. 😉 Aber… von nun an, zählten wir selbst immer lautstark mit. 😀

Das zweite Spiel verloren wir leider knapp, dann folgten nur noch Siege und das wichtigste Spiel war das letzte. Gegen unsere Rivalen aus Graz. Bisher bestritten sie alle Spiele zu dritt, bei uns waren sie nicht mutig genug und borgten sich von den Turnierfavoriten noch jemanden aus. 😀 Die letzten Endes aber nichts brachte, denn den Sieg führte die Stammspielerin herbei mit einer sensationellen Servicereihe. Tja, so verloren wir das wichtigste Spiel des Tages und bescherten der Turnierleitung etwas an Rechnerei, denn nun musste die Gruppenreihung ausgerechnet werden. Dachten wir.

Die Gruppenreihung sah vor, dass wir Dritter waren. Ok… überraschend. 😀 Unsere Rivalen waren nur 5. und die Mannschaft, die bisher alles gewonnen hatte war 2.! Da konnte also etwas nicht stimmen. Die Grazer klärten das sofort und es kam eine Korrektur: Sieger waren nun Sieger, wir blieben auf Platz 3 und die Grazer rückten auf Platz 4 vor. Somit konnten die Platzierungsspiele beginnen. Wir verloren leider und ergatterten daher nur Platz 6. Etwas geknickt machte sich unser bester Spieler sofort auf die Heimreise – erfolgsverwöhnter Spieler. 😀 Wir warteten die Siegerehrung noch ab… und siehe da: Wir haben den ultimativen Preis gewonnen! Abgesehen vom 1. Platz natürlich. Denn… es gab bereits einen Pokal und dann ein Körberl mit Fressalien: Verhackert, Würstel, Schinkenspeck und Leberstreichwurst. Die Plätze um uns herum hatten es – nach unserem Geschmack – nicht so gut erwischt. 😉

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Tja… so ging dann auch dieses etwas eigenen Turnier dem Ende zu. 😀 Ernstnehmen kann man es leider nicht so sehr, weil weder Regeln klar waren (zumindest nicht den Schiris) und der Turniermodus auch nicht wirklich.

Macht nichts… vielleicht sieht man sich nächstes Jahr wieder. 😉 Für Tipps und Tricks kann man sich ja professionelle Hilfe suchen. 😀

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