Ich hab also heute ganz spontan beschlossen eine Supermama zu sein. 🙂

Einfach so.

Nun muss man aber einiges richtig stellen.

Wann ist man eine Superköchin?

Richtig, wenn man gut kocht, und nicht wenn man privat zu Hause die Beste in der Strickrunde ist.

Heutzutage sprechen doch so viele von der Super-Mum!

Aber wann gilt man als solche? Wenn man sein (eigenes) Leben quasi weiterlebt und die Kinder so nebenbei laufen. Aber ist man dann nicht ein Super-Ich? Das war doch vor den Kindern auch schon so.

 

Was zeichnet also eine Super-MAMA aus?

Wenn man eine gute Mutter ist. Und das heißt nicht, dass ich gut darin bin, alles unter einen Hut zu bringen (nämlich, Beruf, Hobbies, Partnerschaft, Haushalt und Kinder — Reihenfolge bewusst so gewählt!). Sondern das heißt, dass ich gut im Muttersein bin (man erinnere sich an die gute Köchin!).

Klar, das steht nicht jeder. Es kann ja auch nicht jede eine gute Friseurin sein.

Aber ich habe den Anspruch an mich. Daher ist es für mich ein Privileg, wenn ich bei meiner Familie zu Hause bin. Wenn ich nicht sofort wieder arbeiten gehe (meine Arbeit ist die Kinderbetreuung – dafür werde ich (momentan noch) bezahlt). Wenn ich nicht 3x pro Woche einen freien Abend habe, weil das früher doch auch möglich war.

Nein. Mein(e) neue(r) Beruf(ung) ist jetzt die Familie.

Umschulung hat es so in der Art nie gegeben. Aber man wird ja oft einfach so ins kalte Wasser geworfen und sieht, dass man schwimmen kann. 😀

Geben wir den Kindern das Recht zurück auf eine Supermama. Und geben wir den Frauen doch bitte das WAHLrecht eine zu sein. Es ist auch ok, wenn jemand lieber eine gute Wissenschaftlerin ist. Aber dann sie als Super-Mama zu bezeichnen ist in meinen Augen falsch (Ausnahmen von solchen Multi-Talenten sollte es ja geben 😀 ).

Und ich begeb mich jetzt wieder zu meinem Kind… weil ich eigentlich keine Sekunde missen möchte, von seiner fabelhaften Entwicklung, die meinerseits mit Argusaugen beobachtet wird. Weil ich es liebe, dass ich in Erstaunen versetzt werde. <3

Dafür geb ich mein Bestes, dass ich diese Supermama bin, die auf die kindlichen Bedürfnisse eingeht – individuell und möglichst natürlich, realitätsnah. So viel hat sich mein Beruf dann gar nicht geändert. 😉

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