Meine erste Arbeitswoche ist geschafft… am Arbeitsplatz wohlgemerkt, weil zu Hause hab ich die letzten ~4 Jahre durchgearbeitet, ohne Urlaub. 😀

Obwohl ich erst so kurz dabei bin, ist es total schön, wie herzlich man aufgenommen wird, dass man doch schon dazugehört und zu privaten Feiern (im Kollegium) eingeladen wird und doch einige ein trauriges Gesicht ziehen, wenn man leider nicht dabei sein kann. Ein gutes Gefühl. Ganz klar.

Ich genieße es auch, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – das Glück war mir hold, dass ich nur ca. 20 Minuten brauche. Da kommt man schon entspannt in der Schule an und kann voll loslegen (im Vergleich zum Auto, da ärgern einen doch oft die anderen Autofahrer! 😛 ). Auch zum Heimfahren ideal (auch wenn es meistens in der brütenden Mittagshitze ist), aber dann ist der Kopf schon frei, wenn man zu Hause ankommt. Kann ich nur empfehlen.

Heute entdeckte ich eine Kategorie bei meiner Räumerei, die jeder gerne mag. Da wird einfach alles reininventarisiert, wo man zu faul war zum Zuordnen – sag ich jetzt ganz provokant! 😛 Aber da findet man Schätze!!! Wenn man die Materialien mal durchgeht… leider auch noch Musikkassetten! 😀 Wer kennt denn die noch?! Mittlerweile gibt es doch auch schon junge Lehrer_innen, die diese vielleicht gar nicht mehr kennen! 😀 Mit Erlaubnis durfte ich diese entsorgen und auch eher zu den Themen zuordnen, wo sie auch tatsächlich gefunden werden. Ein voll cooles Spiel zum Thema Gefühle benennen – original verpackt und sicher schon 15 Jahre alt! 😉 Also vielleicht bringt ja meine Struktur dann auch AHA-Erlebnisse mit sich, wenn „Neues“ entdeckt und verwendet wird. 😉

Leider gab es auch Gespräche mit Lehrer_innen, die mich sehr überrascht haben. Es herrscht irgendwie eine „ich-kann-ja-nichts-machen“-Stimmung: Frust macht sich nicht nur breit, der ist schon voll da. In manchen Klassen findet man Schüler_innen, die sehr herausfordernd sind. Klar, so etwas gab es schon immer und wird es immer geben. Aber… wann dürfen Lehrer_innen denn auch die Notbremse ziehen? Ich erinnere an den Vorfall von vor einigen Jahren, wo etwas passieren musste (betreffende Lehrerin wurde vom Schüler attackiert und die Gebärmutter löste sich – wenn ich den Artikel dazu finde, wird er ergänzt 😉 ), bevor etwas getan wird (für das Kind!). Nun ja… ich hoffe, diese Einstellung ändert sich einmal…

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