Da war ich nun… die erste Nacht gut überstanden. Obwohl ich eher wenig gut geschlafen habe… es war so laut. 😉

Der Bach rauscht vorbei, es war stockdunkel, nur der Mond schien noch ein wenig… ungewohnt einfach… und dann musste ich auch noch alleine in diesem riesigen Bett schlafen. 😀 Einfach ungewohnt! 😉

Am nächsten Morgen wurde ich vom Rufen der Kühe geweckt, somit wusste ich, es ist langsam an der Zeit aufzustehen… und ich sag es euch: HERRLICH! Wie die Sonne am Morgen so über die Bergrücken hochkommt und dann beim Frühstücken genau herscheint, wo wir saßen! Ein Traum!!! Allerdings merkte man schon, dass es damit ein ziemlich heißer Tag werden würde… und so war es auch.

Ich vertrieb mir die Zeit mit Serviettenfalten, lesen, vom Schatten in die Sonne wechseln und wieder zurück – in der Sonne war es glühend heiß aber im Schatten war es mit Wind wieder kühl… , viel trinken, nichts tun, Gegend schauen, denken, Axel beschäftigen und streicheln, tratschen, essen, … . Also ein völlig entspannter Tag. 😀 Die Hausherrin kam auch auf Besuch mit ihren Schwestern und sie hätte mich fast nicht mehr erkannt. Schließlich hatte ich vor 12 Jahren noch eine Igelfrisur… und jetzt? Naja, dezent länger. 😉

Abends setzten wir uns dann in die dunkle, laue Nacht und tratschten ziemlich lange. Die Praktikantin ging dann irgendwann mal ins Bett. Schade, somit viel ein lustiger Spaßfaktor schon mal weg. 😀 Jaja… wenn man auf das Aufkranzen verzichten muss, dann kommt auch der Türkranz weg. 😉

Aber die Sennerin (die eine, weil die andere entschwand mit ihrem Liebsten auf die Jagdhütte) und ich schwelgten noch lange in alten Zeiten, oder in jüngster Vergangenheit und entdeckten zwei weiße Frösche in der Finsternis. Die sich aber leider nur als Baumwollfeld entpuppten. 😀

So ging auch dieser schöne Tag zu Ende und wir fielen müde ins Bett – danke für die netten Erinnerungen. 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.