Ziemlich spontan entschied ich mich heute, am Filmabend teilzunehmen. So spontan, dass ich den Anfang versäumte… es war nicht möglich, auf mich zu warten, denn die Auswahl fiel auf „Cloud Atlas„, der fast 3 Stunden dauert!

Also wurde mir der Anfang kurz erzählt, allerdings mit dem Beisatz: „Ganz verstanden habe ich nich alles… “ Und ich greif jetzt kurz vor, denn nach dem Film kam die Meldung: „Morgen brauche ich eh nur deinen Blog lesen, denn du recherchierst eh so lange, bis du alles weißt… voll der Spoiler!“ Daher die Warnung: Achtung, Spoiler alert! 😀

Der Film wechselt ständig verschiedene Zeiten ab, die letzten Endes alle miteinander verwoben sind. Die Szenenübergänge sind sehr gut gelungen und es ist ein Spaß herauszufinden, welcher Schauspieler welche Rollen inne hat, viele Spielen 6 verschiedene Personen in den unterschiedlichen Zeiten. Erst im Abspann entlarvt man alle. 😉

Chronologisch aufgerollt beginnt der Film damit, dass ein Anwalt auf einem Schiff Tagebuch führt. Der erste Teil davon wird ca. 90 Jahre später einem Komponisten gefunden und regelrecht verschlungen. Der Komponist schreibt ein besonderes Werk und widmet es quasi seinem Liebhaber. Dieser Liebhaber steckt ca. 40 Jahre später mit einer Journalistin in einem Lift fest. Die beiden freunden sich an und planen eine große Story über einen defekten Atommeiler. Leider wird der Liebhaber ermordet, aber es gelingt der Journalistin dennoch ihre Story zu veröffentlichen. 30 Jahre arbeitet der Verleger an der Biografie der Journalistin. Nun kommt ein großer Sprung in die Zukunft. Dort wird in einem Fast-Food-Restaurant als musikalische Untermalung genau dieses eine besondere Stück vom Komponisten gespielt. Eine Klon-Kellnerin kann aus dem „Gastgewerbe“ flüchten und schafft es vor ihrer endgültigen Verhaftung eine Botschaft an die Menschheit auszusenden. Auf Grund dessen wird sie noch sehr lange Zeit später als Göttin verehrt, zumindest von den Menschen, die die Apokalypse überlebt haben. Da die Strahlung ziemlich hoch ist, muss eine Lösung gefunden werden.

So, das war jetzt radikal zusammengefasst, wovon der Film handelt… und ja, ich habe auch nicht alles verstanden. Aber wie einer aus der Runde schon bemerkte: „Ich werde mir den Film sicher noch einmal ansehen, dann aber auf Deutsch!“ 😀 Ja, vielleicht kapier ich dann auch alles… ohne nachlesen zu müssen. 😉

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