Warum Optimisten länger leben

von Martin E.P. Seligman (9. Auflage 2012) im Bastei Lübbe Verlag, Köln.

Zu Weihnachten 2013 bekam ich dieses Buch geschenkt. Ich begann sofort darauf zu lesen… häppchenweise. Und endlich habe ich es geschafft, dieses wundervolle Buch zu vollenden! So spannend, interessant und fesselnd es auch war… die Zeit reichte während des Schuljahres einfach nicht aus, es auszulesen. 🙂 Hauptsache jetzt, denn eine Kollegin wartet schon darauf. 🙂

Dieses Buch ist in 3 Teile gegliedert:

  1. Positive Emotionen
  2. Stärken und Tugenden
  3. In den Räumen des Lebens

Zuerst wird genau definiert, was positive Emotionen sind, wozu sie dienen und wie man sie vermehren kann (ja, es gibt auch diese Aufwärsspirale, die man ansonsten nur als Abwärsspirale bei depressiven Menschen kennt).

Anschließend darf man herausfinden, was Tugenden sind und welche Stärken man persönlich hat. Die gesamten Fragebögen finden sich im Buch. Allerdings kann man sie unter www.authentichappiness.com (en) oder charakterstaerken.org (dt) auch online ausfüllen.

Zu guter Letzt wird das Ganze auch noch umgemünzt auf das tägliche Leben, so gut es eben geht und darüber hinaus. 😉

Mir taugt das Buch total. Es sind so viele kleine Wissensteile, die ich mitnehmen kann:

  • Mit dem Wohlstand steigt die Depressionsrate.
  • Es gibt einen Unterschied zwischen Flow und Glück.
  • Glücksgefühle kann man sich kaufen, halten aber nur kurz an. Flow basiert auf Leistung, etwas schaffen und passiert in Abwesenheit jeglichen Gefühls!
  • Es gibt welt-/kultur-/religionenweit 6 Tugenden (Weiseheit und Wissen, Mut, Liebe und Humanität, Gerechtigkeit, Mäßigung, Spiritualität und Transzendenz).
  • Davon lassen sich 24 Signaturstärken ableiten (die eignen lassen sich ganz leicht mit dem Fragebogen herausfinden).
  • Mit dem Einsatz der eigenen Stärken kann jeder Tag zur Erfüllung werden und jeder Beruf zur Berufung.
  • Optimismus kann man lernen (auch hierzu gibt es einen Fragebogen, wie die Lebenseinstellung grundsätzlich ist).
  • In der Kindheit werden für die Lebenseinstellung, Beziehungsfähigkeit alle Grundsteine gelegt.
  • Betten wir unser Sein in etwas Größeres, Allmächtigeres ein, bekommt das Leben plötzlich einen Sinn. 😉

Am allercoolsten find ich es ja, dass im letzten Kapitel ein Buch erwähnt wird, welches ich schon ewig daheim hab (sogar in doppelter Ausführung) und ich noch nie geschafft hab, es fertig zu lesen… die Motivation dafür steigt jetzt ungemein! 🙂

Ich könnt noch lange weiterschreiben… aber ich schwelg grad mal lieber im Wohlgefühl, als hier zu tippen. 😛

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