Gestern wurde es also wieder eine lange (oder kurze?) Nacht, da wir uns alle bei uns im Hotelzimmer trafen um den Eurovision Songcontest 2015 anzusehen. Wenn er schon einmal in Österreich stattfindet und wir im Ausland sind, mussten wir uns die volle Dröhnung geben. 😀

Es war auch recht witzig, weil wir intern so kleine Wetten abschlossen. 😉 Die Namenszwillinge waren sich sofort einig: Australien die eine, die andere für Schweden.

Wir zwei Übriggebliebenen wollten das dämlichste Lied wählen, testeten dann aber aus, zu wem wir hielten (insgeheim hielten wir ja doch alle für Österreich *hihihi*). Somit hielten wir zu Australien (weil es neu dabei war), Schweden (weil das Lied so toll war), Italien (weil sie als letztes starteten) und Belgien (weil es einfach nur schräg war und Australien bzw. Österreich bereits tabu waren).

Je länger die Show dauerte, umso mehr wurden unsere Prioritäten verschoben. Hielten wir anfangs doch noch alle zu Österreich, war es bald nur mehr noch wichtig, dass Russland nicht gewinnt, und egal wie wenige Punkte unser Heimatland bekommen sollte, Deutschland sollte hinter uns liegen. 😀 Diese Rechnung ist uns ja letztendlich voll aufgegangen. Dass eine von uns somit auch richtig gesetzt hatte, war dann schon irgendwie Nebensache. 😉

Conclusio: Italienische Kommentatoren reden noch viel mehr als „unser“ Andi Knoll und können einem die schönsten Szenen verhaun. Wir vier wären hier wesentlich besser als Kommentatorinnen geeignet, schließlich hätten wir uns auf das Wesentliche konzentriert! (Hey, das glitzert ja, das Gwandl! Wow, das blinkt und leuchtet sogar, das brauche ich auch! Die wird wohl ein paar Mitleidspunkte einheimsen…  Schiebung, alles Schiebung!!! etc. ) 😀

Nach dieser geruhsamen Nacht drehten wir den Spieß um und gingen zuerst zum Pool im Hotel. Leider war diesmal keine Sauna aktiviert, so war es dezent kühl. Aber dafür waren wir diesmal fast allein. Als niemand mehr im Pool war, zog ich einsam und allein meine Runden und genoss das Blubber. Schließlich wurde es fad und wir machten uns wieder auf zum Strand.

Auch diesmal hatten wir eine Jacke an. Doch – oh Freude – es wurde schnell zu warm. Wir trotzten dem heftigen Wind und marschierten total weit den Strand entlang. Was man da so alles fand (viel weniger Kondompackungen als erwartet – aber es war ja auch nichts los, die tote Ratte war mein Favourit 😉 ).

Die süßen Köstlichkeiten konnten wir im Sonnenschein zu uns nehmen und so hatten wir auch diesen Tag herrlich entspannt verbracht. 😀

Das Abendessen fand in derselben Pizzeria statt (der Weg war einfach optimal 😉 ). Auf unserem Verdauungsspaziergang kamen wir von Athen über Kopenhagen nach Stockholm, London, Helsinki, … . Leider gab es nur eine Bahnunterführung, so mussten wir den ganzen Weg wieder zurück. Aber es war angenehm und anregend.

Zum Schlafengehen war es noch viel zu früh, so schleppte ich dann einen Balkonsessel vom 7. Stock in den 5. Stock. Dort nutzten wir die „warme“ Abendbrise um noch „Das Dings“ zu spielen. Ein absolutes Kinderspiel… aber wir hatten so unsere Gaude, dass wir – glaube ich – die gesamte Nachbarschaft unterhielten. 😀

Wie kann man nur…

„… auf Reisen, ein Beruf, trägt Lasten…“ –> LIFT! I hau mi o. 😀

„… zu Hause, an oder neben der Tür…“ –> Schloss, Schlüssel-Schloss 😀

 

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